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Wenn
man um etwas kämpft, das man unbedingt haben will, dann gibt es
nur ein Motto: niemals aufgeben, niemals kapitulieren. Das
beherzigt auch Kimi Räikkönen der bei seinem Anlauf auf den
Titel 2007 auf dem Nürburgring wieder einen Rückschlag
einstecken musste.
Wegen
eines technischen Defekts hatte er seinen zweiten Ausfall in
diesem Jahr und fiel in der WM hinter Felipe Massa zurück.
Deswegen will er aber weder aufgeben, noch kapitulieren.
"Manchmal ist es schwer zu verstehen, wie hart Motorsport
sein kann", sinnierte er, "Wir hatten alles für ein
perfektes Wochenende auf unserer Seite, aber wir konnten es nicht
abschließen. Es war wirklich schade, dass ich zum zweiten Mal
nicht ins Ziel kam."
Dennoch
sieht er sich nicht am Boden liegen, auch wenn er weiß, dass die
Situation für ihn nicht einfacher geworden ist. "Ich weiß
nicht warum, aber es scheint, als ob die zwei deutschen
Rennstrecken mich nicht leiden können: obwohl ich sagen muss,
dass ich dort wirklich gerne fahre - auf dem Nürburgring und auch
in Hockenheim. Nach der Pole am Samstag war ich in der Position,
diese negative Tradition umzukehren, es ist aber einfach nicht
geschehen. Man kann nichts tun, um das zu ändern: vielleicht
schaffen wir es nächstes Jahr", sagte Räikkönen. Leid tat
ihm das Ende des Rennens jedenfalls, doch er betonte noch einmal,
nicht aufgeben zu wollen. "Die Lücke in der Fahrer-WM ist
gleich geblieben, auch wenn es ein Rennen weniger gibt. Wir haben
aber ein sehr konkurrenzfähiges Auto." Und damit wäre es
falsch, aufzugeben oder zu kapitulieren.
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