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Kimi erwartet einen engen Fight
30. August 2007

© adrivo.com

Nach der starken Leistung beim Grand Prix der Türkei in Istanbul ist Ferrari für viele Beobachter auch für das Heimspiel in Monza leicht favorisiert. Doch Kimi Räikkönen sieht das nicht so.

Mit dem Doppelsieg in der Türkei hat Ferrari den ersten Teil seiner Drohung wahr gemacht: Fast alle Strecken, auf denen jetzt noch gefahren werde, würden der Charakteristik des F2007 in die Karten spielen - auch der Heim-Grand Prix der Italiener in Monza wurde von den Roten wie selbstverständlich als Ferraristrecke ausgewiesen. Eine Einschätzung, der ausgerechnet Kimi Räikkönen widerspricht. Es gebe bessere Strecken für Ferrari als Monza, glaubt der Finne. "Das ist ein Low-Downforce-Parcours ohne viele Kurven oder Bremsen über die Randsteine. Es ist also einer dieser Strecken, die eher nicht normal sind", sagte Räikkönen im Gespräch mit Autosport. Tatsächlich war die Scuderia vor allem auf den mittelschnellen Strecken mit vielen schnellen Kurven besonders stark. Wer jedoch auf dem Hochgeschwindigkeitskurs die Nase vorn hat, scheint offen. Zumal auch BMW Sauber ein Wörtchen mitreden könnte.

So erwartet Räikkönen in Italien wieder einen ganz engen Kampf um die Spitze. Eine Einschätzung, die sich mit den Ergebnissen des ersten Testtages deckt, als McLaren, Ferrari und BMW in genau dieser Reihenfolge fast gleichauf an der Spitze der Zeitentabelle lagen. Beeindrucken ließ sich der Finne durch Hamiltons McLaren-Bestzeit jedoch nicht. "Ich sehe keinen Grund, aufgrund von Testergebnissen beunruhigt zu sein. Du weißt nie, wie viel Sprit der die anderen im Tank haben", sagte Räikkönen. "Aber sie werden stark sein. Mit Sicherheit wird es einen engen Fight geben."

Doch nicht nur die Testergebnisse der Konkurrenz, auch sein erster Italien-Grand Prix als Ferrari-Fahrer lässt den Iceman kalt. "Ich glaube nicht, dass sich beim Fahren etwas ändert. Klar werden hier mehr Fans sein. Die Leute erwarten, dass wir gewinnen und das werden wir tun. Wir geben unser Bestes und versuchen, das Rennen zu gewinnen", sagte Räikkönen. Aber für das Rennen mache es keinen Unterschied ob man Ferrari oder McLaren fahre. Dennoch soll für ihn in diesem Jahr alles anders werden als in seiner Zeit als Silberpfeil-Pilot: "Ich war hier immer sehr konkurrenzfähig, aber ich habe nie gewonnen. Hoffentlich kann ich das ändern", sagte Kimi.

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