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Das
Rennen in Monza war für Kimi Räikkönen in mehrfacher Hinsicht
schmerzhaft. Beim Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps will
er das Blatt nun wieder wenden.
Auch
einige Tage danach rätselt Kimi Räikkönen noch darüber, was
bei seinem Unfall am Samstag in Monza eigentlich passiert ist. Er
weiß nur, dass er an der Ascari ankam und zu Bremsen begann.
"Als ich gerade unter 300 war, haben die Räder auf dem Kerb
einfach blockiert und das Heck des Autos hat plötzlich den ganzen
Abtrieb verloren. Also machte das Auto einen harten Schwenk und
ich endete in der Mauer rechts. Es gab nichts, was ich tun konnte,
außer auf den Einschlag zu warten", berichtete der Finne.
Anhand der Telemetrie war kein Fehler oder eine Beschädigung zu
erkennen und die Analyse des Autos in Maranello ergab ebenso
wenig, wie Räikkönen weiter erzählte.
Was
er dafür erfahren durfte, waren die Schmerzen, die sich erst am
nächsten Tag so richtig einstellten. "Mein Nacken hat
wirklich wehgetan: wir haben alles Mögliche gemacht, damit es
besser wird, aber es war nicht genügend Zeit übrig."
Deswegen sprach er auch vom schmerzhaftesten Rennen seiner
Laufbahn. "Es ist wirklich schwer, zu fahren, wenn man den
Kopf nicht oben halten kann: als ich gebremst habe, hatte ich
Probleme, die Kurven richtig zu sehen. Nach ein paar Tagen, wäre
alles wieder in Ordnung gewesen", trauerte er ein wenig. Doch
auch so wusste er, dass das Rennen schwer werden würde, da
McLaren immer schon schnell in Monza war. Das hatte Räikkönen
selbst erlebt, als er noch im silbernen Auto saß und auch bei den
Tests konnte man erahnen, dass die McLaren schnell sein würden.
Aufgrund
des fehlenden Speeds konnte er auch gegen Lewis Hamilton nichts
ausrichten, als dieser ihn für Platz zwei überholte. "Ich
konnte Hamilton auf der Hauptgeraden näher kommen sehen, aber ich
konnte nicht noch näher an der Kurve bremsen. Er hatte den
Vorteil der frischen Reifen, die auch noch die weicheren
waren." Trotz dieses Rückschlages will der Finne aber weiter
kämpfen, so lange es die Arithmetik noch zulässt. "Wir
dürfen nichts unversucht lassen", betonte er. Aufgrund des
Tests in Spa ist Räikkönen zuversichtlich, dass es gut laufen
wird und auch seine Fitness ist wieder hergestellt. "Nach dem
Rennen habe ich ein paar Schmerzmittel genommen und etwas
entspannt", sagte er.
Deswegen
freut er sich auch auf seine Lieblingsstrecke, auf der er immer
schon gerne gefahren ist und die er als "wundervollen
Ort" bezeichnet. "Ich mag die neuesten Änderungen auf
dem Kurs. Es gibt einige schnelle, herausfordernde Kurven, in
denen wir einige Qualitäten des F2007 ausnutzen könnten. Wir
werden alles für den Sieg geben", betonte er. Bei den
letzten beiden Rennen in Spa war Räikkönen jedenfalls ganz
vorne. Wie man in Spa gewinnt, weiß er also.
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