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Kimi
Räikkönen muss in Japan unbedingt gewinnen, um seine WM-Chance
zu wahren - Den Druck sieht er trotzdem bei Fernando Alonso und
Lewis Hamilton.
Im
Medienzeitalter gibt es auf der Welt kaum noch etwas Neues zu
bestaunen. Jeder noch so entlegene Winkel wurde schon
ausgeleuchtet und über den Fernseher und das Internet in unsere
Wohnzimmer transportiert. Das gilt natürlich auch für Formel
1-Strecken. Zwar ist noch nie ein Formel 1-Auto auf dem
runderneuerten Kurs von Fuji gefahren, doch dank moderner
Simulationen haben alle Piloten die Charakteristik des Kurses mit
ihren Schlüsselstellen schon jetzt im Kopf - oder besser gesagt
fast alle. "Ich habe den Kurs bisher nur in der Zeitung
gesehen", bekennt Kimi Räikkönen.
Der
Ferrari-Pilot hält nicht von der Vorbereitung vor der
Spielkonsole. "Ich weiß, dass sich einige Fahrer für das
Rennen am Simulator vorbereitet haben, aber um ehrlich zu sein ist
das etwas, was ich nicht mag. Ich hab nie Playstation gespielt,
nie Simulatoren benutzt und ich glaube, meiner Performance hat das
keineswegs geschadet", sagt Räikkönen. Dabei komme dem
Finnen die Fähigkeit zu Gute, neue Strecken schnell zu
verinnerlichen. "Das ist schon immer so gewesen, seit ich in
der Formel 1 bin. Mit drei Stunden Freiem Training am Freitag und
einer weiteren am Samstag sollte es fürs Qualifying keine
Probleme geben. Ich habe es schon immer genossen, neue Strecken
kennen zu lernen.
"Wer
auf der neuen Strecke die Oberhand haben wird, ist für
Räikkönen schwer zu sagen. "Ich habe gelesen, dass unser
Auto nicht perfekt zu dieser Art von Kurs passt, aber ich weiß,
dass unser Team hart gearbeitet hat und ich glaube, dass wir hier
konkurrenzfähig sein können", bleibt der Dritte der
Gesamtwertung zuversichtlich. Zwar zählen auch in Japan für ihn
nur Siege, will er sich am Ende doch noch die WM-Krone aufsetzen,
doch der Druck laste vor allem auf Alonso und Hamilton. "Die
beiden McLarens haben immer noch einen guten Vorsprung und wollen
offensichtlich keinen dummen Fehler machen: Ich habe nichts zu
verlieren, aber sie müssen vorsichtig sein.
"Die
Nackenverletzung aus Monza wird Kimi Räikkönen bei seiner Jagd
auf die McLarens in Japan keine Probleme mehr machen. "Mein
Nacken ist wieder absolut in Ordnung. Ich kann meinen Kopf ohne
Probleme bewegen."
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