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Nach
dem Qualifying zum Grand Prix von Japan in Fuji war Kimi wieder zu
Gast in der FIA Pressekonferenz. Der Finne sprach über die
Probleme mit seinem Auto im Qualifying und was diese nun für das
morgige Rennen bedeuten.
Frage:
Du hattest im Qualifying einige Schreckmomente. Wie schwierig war
es mit dem Ferrari bei den Bedingungen?
Kimi:
Das ging, so schlimm war es gar nicht. Einige Male berührte ich
die Randsteine, aber das hatte keine Auswirkung auf die
Rundenzeiten. In der letzten Runde geriet ich in Verkehr und
musste mich etwas zurückfallen lassen. Dann gab es noch ein
kleines Getriebeproblem. Wenn wir das lösen, sind wir morgen in
einer guten Verfassung. Wir wissen aber noch nicht, wie das Wetter
morgen werden wird, doch das weiß wohl keiner. Wichtig ist, dass
wir ein gutes Auto für alle Bedingungen haben sollten.
Frage:
Am Freitagnachmittag seid ihr noch langsamer als die Spitze
gewesen. Nun fehlte das Training am Morgen, wo seht ihr euch vor
dem Rennen?
Kimi:
Das sollte gut laufen, wir sind ähnlich aufgestellt wie am
Freitagmorgen. Nach dem Regen wird sich die Strecke morgen sicher
anders präsentieren, aber das müssen wir abwarten. Ich bin
zuversichtlich, dass wir ein gutes Auto für das Rennen haben
werden. Es wird ein enges Rennen werden.
Frage:
Es war für alle überraschend, dass es im Qualifying nass war.
Aber für dich war es sicher noch schlimmer, denn du bist ja am
Morgen keine einzige Runde gefahren.
Kimi:
Ja, der Kurs wurde so schnell wieder geschlossen, dass wir es
nicht aus der Box heraus auf die Strecke schafften. Aber eine
Runde hätte dann auch keinen Unterschied gemacht. Es lief auch so
gut, das Auto fühlte sich gut an. In den ersten Runden ging es
darum, die richtigen Linien zu finden, aber das wird immer besser,
je mehr Runden man fährt.
Frage:
Was genau gab es im Qualifying für ein Getriebeproblem?
Kimi:
Ja, es gab ein Sensorproblem, wodurch die extrem schnellen
Schaltmanöver nicht mehr möglich waren. Das kostete Zeit.
Während des Qualifyings konnten wir da nichts machen, vielleicht
können wir es aber für das Rennen schaffen.
Frage:
Glaubst du, dass du ohne das Problem weiter an den McLaren
drangewesen wärst?
Kimi:
Das weiß ich nicht. Es hätte sicher geholfen, aber das Auto
fühlte sich auch so gut an. Ich hatte ja nur eine Runde und die
war gut genug für Rang drei. Die Zeiten liegen auch eng
beieinander, vielleicht hätte es etwas gebracht, vielleicht auch
nicht. Wir sind für morgen aber auch so in einer guten Position.
Frage:
Was wäre dir lieber, ein Regenrennen oder eines bei trockenen
Bedingungen?
Kimi:
Das ist für alle Teams gleich, auch für alle Fahrer, also ist es
egal. Es wäre schon gut, wenn es nass oder trocken ist, nur keine
Mischbedingungen. Dann würde mehr das Glück mitspielen.
Frage:
Waren die Bedingungen heute eigentlich stabil oder änderten sie
sich im Laufe des Tages?
Kimi:
Es gab einige trockene Stelle, aber mehr auch nicht.
Frage:
Wo liegen die Unterschiede in Sachen Setup und Fahren zwischen
euren Simulationen und Prognosen und zwischen den Erfahrungen, die
du bisher an diesem Wochenende gemacht hast?
Kimi:
Der Ort ist neu für uns, aber es läuft bisher glatt. Wir kennen
den Kurs nun etwas, kannten ihn aber auch schon zuvor am Ansehen.
Es läuft gut.
Frage:
Glaubst du, dass die erste Kurve hier noch entscheidender werden
wird als sonst?
Kimi:
Das glaube ich nicht, das wird wie immer sein. Es wird sicher eng
werden, aber beim vergangenen Rennen war es auch eine enge Kurve,
es wird also nicht anders sein als auf anderen Kursen.
Frage:
Hier gibt es eine sehr lange Gerade, man kann besser überholen.
Macht das die Boxenstopps weniger entscheidend oder änder das nur
sehr wenig?
Kimi:
Ich glaube nicht, dass das viel ändert. Es ist auch auf jedem
Kurs anders. Es gibt für die Stopps die optimalen Runden, aber
ich glaube nicht, dass das hier verglichen mit anderen Orten
besonders entscheidend ist.
Frage:
Was sind abgesehen von der ersten Kurve die besten Stellen zum
Überholen?
Kimi:
Das werden wir morgen herausfinden, hoffentlich gibt es noch mehr
Stellen. Vielleicht geht es noch vor der Kurve 10, aber ansonsten
wird es wohl eher schwer.
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