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Kimi gibt sich noch zurückhaltend
13. März 2008

© adrivo.com

Kimi Räikkönen gab sich am Donnerstag in Melbourne sehr zurückhaltend, was seine Chancen für die kommende Saison angeht. So meinte Kimi, dass die Saison 2008 trotz seines Status als Titelverteidiger nicht anders sein wird als die davor.

"Das spielt dieses Jahr keine Rolle mehr", sagte der Finne. Denn letztendlich beginnen wieder alle bei Null, weswegen er sich auch nicht in einer besseren Position sieht als andere. "Wir werden sehen, wie die ersten Rennen laufen und dann wissen wir hoffentlich, wo wir stehen", meinte Räikkönen.

Auch als Favorit wollte er sich nicht bezeichnen. "Nein. Ich denke, wir haben die Meisterschaft noch nicht einmal richtig begonnen. Wir tun unser Bestes und wir erwarten auch, dass unser Team gut abschneidet, aber es gibt zwei große Mannschaften", gab er zu bedenken. Und noch etwas musste er anmerken: eigentlich könne alles passieren. "Ich denke, wir haben ein gutes Auto und wir hatten voriges Jahr eine gute Atmosphäre. Ich glaube, es wird dieses Jahr ähnlich. Ich weiß nicht, ob wir in einer besseren Position sind als andere Teams, ich glaube aber, das wird nicht viel Unterschied machen." Einen Unterschied zum Vorjahr konnte er dennoch herausstellen. Bei Ferrari geht ihm in diesem Jahr einiges einfacher von der Hand. "Ich kenne das Team recht gut und es gibt weniger Fragen", erklärte Räikkönen.

In Bezug auf das Verbot von elektronischen Fahrhilfen rechnet  Kimi damit, dass der Wegfall dieser Hilfen über eine Runde kaum auffallen wird, es aber über die Renndistanz schwierig werden könnte, die Reifen zu konservieren. Das könnte sich letztendlich dann auch auf Renntaktiken und Rennausgänge niederschlagen. Deswegen blieb der Finne auch bei seiner Zurückhaltung. "Ich weiß nicht, wer Schnellster sein wird. Es ist schwer, das aufgrund der Tests zu sagen", meinte er. Zwar wurden bei den Tests auch Renn-Simulationen gefahren, aber die wirkliche Rennsituation ist dann durch Zweikämpfe, Überrundungen und ähnliches eben doch anders.

An der Spitze rechnet die F1-Welt trotzdem mit Ferrari und McLaren. "Ich weiß nicht, wie schnell McLaren ist. Wir werden es bei den nächsten Rennen sehen und ich glaube, dort sind viele Leute, die wissen was sie tun. Ich erwarte sie stark", meinte dann auch Räikkönen. Und ein bisschen stolz war er auf seinen Status als Weltmeister dann doch: "Es ist natürlich ein gutes Gefühl, die Nummer 1 zu haben. Aber alle haben hart gearbeitet, um vorne zu sein."

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