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Nach
dem enttäuschenden Saisonauftakt beschreibt Kimi Räikkönen die
schlechte Zuverlässigkeit von Melbourne als Problem, doch der
Finne baut darauf, dass diese Sache bei Ferrari schnell gelöst
wird.
Nach
Felipe Massa hat auch Kimi Räikkönen betont, dass er darauf
vertraut, dass Ferrari die Probleme des Auftaktwochenendes in
Melbourne hinter sich lassen kann. Der Finne musste in Australien
gleich zwei Mal seinen Boliden abstellen - im Qualifying mit einem
Problem am Benzinsensor, im Rennen mit einem Defekt des Motors.
Zwar ließen ihn die Defekte nicht kalt, doch er baute ganz auf
sein Team. "Der Mangel an Zuverlässigkeit ist für mich
momentan ein echtes Problem. Aber ich weiß, dass das Team in
Maranello hart daran arbeitet, unsere Probleme zu lösen",
sagte der Finne.
Wegen
der Leistung und der Konkurrenzfähigkeit des Autos mache er sich
ohnehin keine Sorgen, fügte er noch an. "Das erste Rennen
war, wie es war, aber wir wissen, dass wir ein echt gutes Auto
haben", meinte er. Was er aber betonen musste, war, dass es
notwendig ist, das ganze Wochenende stark zu sein, da ein
Startplatz weiter hinten bedeute, dass man im Verkehr fest hängt
- so war es ihm in Melbourne ergangen. "Wir hatten einen
guten Start, aber es ist schwer, zu überholen; man muss Risiken
nehmen, vor allem wenn vor einem langsamere Autos sind",
erklärte Räikkönen.
Im
Endeffekt bekam er noch einen Punkt, wollte aber auch nicht mehr
viele Worte über das Wochenende verlieren. Als positivste Sache
sah er, dass es nun hinter dem Team liegt. "Wir hatten von
Samstagmorgen weg Probleme und konnten nicht nach unseren Plänen
operieren. Wir sind natürlich sehr enttäuscht. Es hätte keinen
Sinn gemacht, wenn wir am Freitag, Samstag oder Sonntag gewusst
hätten, was möglich gewesen wäre, denn am Ende haben wir das
Rennen sowieso nicht beendet. Wegen verschütterter Milch lohnt es
sich nicht, zu weinen", meinte er. Den einen Punkt nahm er
als positive Fußnote mit und war gespannt darauf, wie viel der am
Saison-Ende bringen könnte.
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