|
In
der FIA Pressekonferenz nach dem Qualifying zum Grand Prix von
Malaysia war Kimi Räikkönen recht zuversichtlich, dass er für
das Rennen am Sonntag ein konkurrenzfähiges Auto hat.
Frage:
Kimi, in Q2 bist du in 1:34.1 Minuten sehr schnell gewesen; die
schnellste Runde des Qualifyings. Erzähl uns von deinem Q3 und
wie du dich in Bezug auf das morgige Rennen fühlst.
Kimi:
Ich bin mir nicht sicher was in Q3 geschah. Das Auto ist gut, aber
ich bekam nicht genug Grip. Ich konnte nicht alles aus dem Auto
herausholen, aber ich bin jedenfalls auf dem zweiten Platz. Es ist
ein guter Startplatz und wir sollten ein starkes Auto für das
Rennen haben. Es wird morgen ein langes Rennen sein und wir wissen
nicht wie das Wetter wird. Aber ich denke, dass wir ganz
glücklich sein und uns darauf freuen können.
Frage:
Als das Rennen in Melbourne gestartet war, da warst du sogar von
dort, wo du in der Startaufstellung herkamst, schnell...
Kimi:
Ich denke, dass die ein normalerer Kurs ist, das Auto war aus
diesem Grund das ganze Wochenende über schnell. Ich denke, dass
wir zwei komplett andere Kurse sehen, unser Auto sollte aber
überall schnell sein. Aber wenn man von hinten startet, ist es
sehr schwierig, den wahren Speed zu zeigen. Morgen sollte uns
klarer sein, wo wir stehen und welches Tempo alle anschlagen
können.
Frage:
Felipe hat natürlich die saubere Seite der Startaufstellung.
Kannst du dir vorstellen, wie es ohne Traktionskontrolle auf der
schmutzigen Seite der Strecke sein wird?
Kimi:
Ich weiß es nicht. Es ist sehr schwierig, das zu sagen.
Hoffentlich werden wir einen guten Start haben und es hängt nun
stärker von uns ab als zuvor. Im vergangenen Rennen hatten wir
einen sehr guten Start, hoffentlich gelingt uns so einer auch
morgen wieder.
Frage:
Es muss für dich schön sein, nach den ganzen Problemen in
Australien vorn zu stehen...
Kimi:
Ja, mit Sicherheit, ich denke für das gesamte Team. Wir haben
hart gearbeitet und haben den ersten und zweiten Platz erhalten,
es hätte also nicht besser laufen können. Mit Sicherheit würde
ich lieber auf dem ersten Platz stehen, aber ich bekam die Reifen
nicht so gut zum Arbeiten wie im zweiten Qualifying-Teil. Ich
denke, dass wir uns nach wie vor in einer starken Position für
das Rennen befinden, wir werden mal sehen, was wir tun können.
Frage:
Gegen wen würdest du am liebsten fahren - gegen deinen
Teamkollegen oder gegen jemanden aus einem anderen Team?
Kimi:
Das ist eigentlich nicht bedeutsam. Wir wissen voneinander, wann
wir anhalten werden, in gewisser Weise macht dies die Sache also
einfacher. Aber schlussendlich muss man jeden schlagen, um das
Rennen zu gewinnen. Das ist unser Ziel hoffentlich können wir als
Team ein starkes Rennen haben.
Frage:
Werden wir im Vergleich zu Australien einen anderen Typ Rennen
sehen? Waren all diese Zwischenfälle eine Ausnahme?
Kimi:
Ich weiß es nicht. Das werden wir morgen sehen. Wenn es regnet,
dann kann es hier sehr schwierig sein, es kann im Rennen also
alles passieren. Unter normalen Bedingungen gibt es vielleicht
nicht so viele Fehler und Leute zu sehen, die abfliegen. Ich gehe
davon aus, dass ein paar mehr Leute ins Ziel kommen.
Frage:
War das eine perfekte Runde in Q2?
Kimi:
Ich denke, dass man sich immer verbessern kann, wenn man es noch
einmal probiert. Aber es war eine gute Runde, das Auto hat sich
gut angefühlt. Leider erwischten wir im letzten Qualifying-Teil
keine so gute Runde, aber so ist das Leben.
Frage:
Warst du mit dem Start in der vergangenen Woche zufrieden und hast
du im Hinblick auf morgen irgendwelche Bedenken, da du von der
schmutzigen Seite starten musst?
Kimi:
Nein, wir waren glücklich. Ich habe in der ersten Runde eine
Menge Plätze gewonnen, er war aus diesem Grund gut. Aber
natürlich ist dies definitiv ein anderer Kurs, andere
Bedingungen. Ich weiß nicht, ob es einen großen Unterschied
macht, nicht auf der sauberen Seite zu stehen. Das werden wir aber
morgen sehen. Hoffentlich können wir einen guten Start haben. Das
liegt wirklich an uns, wir werden also unser Bestes geben.
Frage:
Wie groß ist die Erleichterung von vorn zu starten angesichts der
Tatsache, dass es morgen regnen könnte?
Kimi:
Ich denke nicht, dass es einen großen Unterschied ausmacht, wenn
es regnet. Wenn es trocken ist, dann möchte man sowieso ebenfalls
lieber vorn stehen, da es dort viel einfacher ist zu fahren, die
Wahrscheinlichkeit geringer ist, dass man Unfälle hat, weniger
Leute hat, denen mal folgen muss, es sollte also etwas einfacher
sein. Wir werden sehen, wie das Wetter morgen ist. Es kann sehr
schwierig sein, es kann sich hier sehr schnell verändern.
|