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Kimi
Räikkönen kann ein schwaches Rennwochenende nicht aus der Ruhe
bringen. Der Finne freut sich schon auf Monaco.
In
der Türkei erlebte Kimi Räikkönen ein eigentlich erfolgreiches
Rennwochenende. Der Ferrari des Finnen legte eine gute Pace an den
Tag und letztendlich war eine Podiumsplatzierung für den
amtierenden Weltmeister das Resultat der harten Arbeit. Wäre da
nicht, neben einem Lewis Hamilton, der eigene Teamkollege der
Räikkönen das ganze Wochenende über den Auspuff zeigte.
Doch
noch hat Räikkönen in der WM einen Vorsprung von stattlichen
sieben Punkten auf seinen Verfolger Lewis Hamilton. Solle der
Finne also beim nächsten Rennen Opfer eines technischen
Gebrechens werden und das Rennen nicht beenden können, würde er
in Monaco die Führung in der Weltmeisterschaft abgeben müssen.
Doch Räikkönen ist zuversichtlich.
"Ich
bin mit neun Punkten Vorsprung nach Istanbul gekommen und nun bin
ich noch mit sieben Punkten vorne", so Räikkönen. "Es
hat sich nicht viel geändert. Ich hatte ein wirklich schwieriges
Wochenende. Es fing mit einem Problem an und ging mit einem
anderen weiter. Zum Glück war das Resultat am Ende nicht so
schlecht, aber ich wollte eben um den Sieg kämpfen. Aber das ist
Motorsport."
Manchmal
laufe es einfach von Beginn eines Rennwochenendes an nicht gut.
Also müsse man sich darauf konzentrieren das Beste daraus zu
machen. "So wie ich es in der Türkei gemacht habe. Ich kann
über den dritten Platz nicht zu sehr enttäuscht sein wenn man
bedenkt was am Start passierte", sagte Räikkönen. Mit der
Einstellung eines Weltmeisters geht Kimi in die nächste Runde,
die Enttäuschung habe er bereits abgelegt und die Vorfreude auf
Monaco sei definitiv da.
"Im
Nachhinein gesehen ist es immer einfach zu sagen, wir hätten
gewinnen können. Aber so etwas tue ich nicht und damit ist dieser
Fall abgeschlossen", sagte Räikkönen kühl. "Bislang
war das einzige problemlose Wochenende in Barcelona. Ich hoffe,
dass das nächste Monaco sein wird", sagte er. "Wir
haben einen zweitägigen Test in Frankreich um für Monaco zu
testen. Das Team ist sehr motiviert auf einer Strecke schnell zu
sein, wo wir es im vergangenen Jahr nicht waren."
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