|
Von
Panikmache vor dem Grand Prix von Monaco will Kimi Räikkönen
nichts wissen. Er sieht den Ferrari F2008 verbessert und mit einem
guten Trainingstag sollte alles passen.
Eine
Zuckerstrecke war Monaco in den vergangenen Jahren für Ferrari
nicht, weswegen das Team auch einigermaßen vorsichtig in das
Wochenende geht. "In Monte Carlo und Montreal hatten wir im
letzten Jahr unsere Probleme. Erst wenn wir da eine gute Figur
abgeben, können wir gelassener in Richtung Weltmeisterschaft
schauen", wird Kimi Räikkönen dazu von auto motor und
sport zitiert. Spezialpläne hat er Finne aber nicht, auch
nicht für das Qualifying, das im Fürstentum normalerweise von
besonderer Wichtigkeit ist.
Räikkönen
wird es wichtiger sein, sich einfach aus Problemen herauszuhalten.
"Wenn wir am Wochenende alles zum Laufen bekommen, dann
bekommen wir das Auto normalerweise richtig hin, aber bislang
hatten wir erst ein Wochenende ohne Probleme am Freitag. Und jedes
Mal wenn man am Freitag nicht fährt, schadet das, also haben wir
hoffentlich einen guten ersten Tag in Monaco, kriegen das Auto
richtig hin und es sollte passen", meinte der Finne in Le
Castellet.
Der
Ferrari selbst scheint in diesem Jahr jedenfalls besser auf das
kurvige Monaco zu passen, denn der Radstand ist wieder kürzer und
es wurde generell der Speed durch langsame Kurven verbessert. Es
bleibt aber das Problem, dass die Fahrer die Reifen nach wie vor
nur schwer auf Temperatur bringen. "Wenn der Luftdruck nicht
exakt stimmt oder irgendetwas in der Aufwärmrunde schief geht,
liegst du total daneben. Manchmal ist es wie verhext. Du fährst
exakt die gleichen Einstellung, doch der Reifen benimmt sich von
einer Runde zur nächsten total anders", meinte Räikkönen
dazu.
Das
Auto ist aber in Ordnung und an seinen Fehler im Qualifying von
Monaco im vergangenen Jahr will der Weltmeister sowieso nicht
denken. "Wir haben uns im Vergleich zum vorigen Jahr sicher
verbessert, jetzt werden wir in Monaco genau sehen, wo wir stehen.
Ich denke, es war nicht zu schlecht. Das Gefühl mit dem Auto ist
ziemlich gut. Wir müssen mehr arbeiten und dann werden wir sehen,
ob wir in der gleichen Position sind wie im vorigen Jahr." auto
motor und sport erhaschte von ihm noch die Aussage, dass das
Auto an der Hinterachse viel stabiler sei und die Traktion sich
verbessert habe.
|