|
Kimi
Räikkönen will den Grand Prix von Monaco hinter sich lassen,
auch wenn er sicht weiter bei Adrian Sutil entschuldigt. In
Montreal rechnet er mit einem besseren Auftritt.
"Manchmal
laufen die Dinge gut und manchmal nicht", meinte Kimi
Räikkönen nach dem Monaco Grand Prix in seinem Blog auf der
Ferrari-Website. Diesmal war es nicht so gut gelaufen, doch der
Finne meinte, das sei aufgrund von unvorhersehbaren Umständen so
gewesen. "Ich fuhr mit leeren Händen aus Monaco weg. Alles,
was schief laufen hätte können, ist schief gelaufen.",
schrieb er. Doch Räikkönen wollte nicht weiter mit Bedauern nach
hinten schauen, da sich das ohnehin nicht mehr ändern lässt.
Für ihn stand eine Analyse der Gründe für das Ergebnis auf dem
Programm, damit so etwas in Zukunft nicht mehr passiert. Und eine
Entschuldigung musste er noch einmal loswerden. "Es tut mir
wirklich leid, was mit Sutil passiert ist und ich habe ihm auch
gesagt, dass es mir leid tat. Das sind Dinge, die im Rennsport
einfach passieren."
Was
den Weltmeister zufrieden stimmte, war die Tatsache, dass der
Ferrari in Monaco dieses Mal schneller und viel besser war als im
Vorjahr. Über die erste Startreihe, die das gebracht hatte,
freute sich Räikkönen auch noch. "Wir haben dann gehofft,
es würde regnen, was es auch tat, aber es lief alles falsch,
schon vor dem Start." Da passierte nämlich das Problem mit
dem rechten Hinterrad, weswegen auch nach der Drei-Minuten-Warnung
vor dem Start noch am Ferrari Räikkönens gearbeitet wurde und er
dann eine Durchfahrtsstrafe bekam. "Danach war das Rennen ein
wenig wie ein Ritt. Ich hatte nie den richtigen Grip und das Auto
war sehr nervös. Hinter anderen konnte ich kaum etwas sehen und
das Ziel waren nur so viele Punkte wie möglich", berichtete
er.
Deswegen
hätte er sich mit Platz fünf dann auch zufrieden gegeben, den er
hinter Adrian Sutil innehatte. "Auf jeder anderen Strecke
hätte ich den Force India vermeiden können, aber nicht in
Monaco. Nach der Safety Car Phase waren meine Bremsen kalt und ich
habe auf einer kleinen Bodenwelle gebremst, wodurch ich die
Kontrolle über das Auto verlor. Ich konnte nichts machen",
beschrieb er noch einmal. Monaco bezeichnete Räikkönen als sein
zweites schlechtes Rennen in diesem Jahr, doch er hatte schon
früher davon gesprochen, dass es schlechte Tage gebe und diesmal
war für den Vorsprung dankbar, den er in der WM schon hatte, da
er dadurch weicher gefallen ist.
"Auch
wenn ich keine Punkte geholt und deswegen die
Weltmeisterschafts-Führung verloren habe, ist es nicht das Ende
der Welt. Voriges Jahr war ich in einer viel schlimmeren
Situation. Jetzt müssen wir nach Montreal und das wieder
zurückholen", betonte der Finne. Und auf Montreal freute er
sich auch schon, denn einerseits mag er die Stadt und aufgrund des
prinzipiell vorhandenen Speeds von Monaco glaubt er auch daran,
dass das Auto gut sein wird. "Traditionell ist Kanada ein
gutes Rennen für Ferrari; hoffen wir also, dass wir diese
Tradition fortsetzen können. Es kann auch dort eigenartige Rennen
geben, denn ein Ausrücken des Safety Cars ist sehr
wahrscheinlich. Wir sind aber für alle Situationen bereit."
|