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Aufgrund
der Rücktrittsgerüchte um seine Person sprach Kimi Räikkönen
im Vorfeld des Grand Prix von Kanada in Montreal über seine
Zukunft. Diese gestaltet sich für ihn aber noch nicht sehr klar.
In
den vergangenen Tagen sind die Gerüchte über ein mögliches Ende
der Formel 1-Karriere Kimi Räikkönens wieder einmal aufgeflammt,
weswegen der Finne selbst am Donnerstag in Montreal dazu Stellung
beziehen musste. "Es gibt diese Gerüchte schon einige Jahre.
Ich sage immer, ich habe einen Vertrag bis zum Ende des nächsten
Jahres", erklärte er. Noch habe er keine Entscheidung
getroffen, ob er dann weitermachen werde. "Das ist der letzte
Vertrag, den ich habe und wir werden sehen, was dieses und
nächstes Jahr passiert", meinte Räikkönen nur.
Der
Weltmeister musste betonen, dass er nicht mit dem Rennsport
aufhören würde, wenn er das Gefühl hätte, danach etwas
vermissen zu können. "Sicher würde ich etwas Anderes zu tun
finden und vielleicht auch etwas, dass ich mehr genießen könnte.
Ich weiß nicht, was nach nächstem Jahr passieren wird, da habe
ich noch keinen Entschluss gefasst. Wer weiß, vielleicht fälle
ich meine Entscheidung dieses Jahr", sagte er. Räikkönen
betonte weiter, dass er so lange fahren werde, wie er es genieße
und es das Richtige für ihn sei. Das könnten für ihn aber
genauso gut vier Jahre sein. "Es ist zu früh, um das zu
sagen."
Er
musste aber zugeben, dass es in der Formel 1 Dinge gibt, die ihm
nicht besonders viel Freude bereiten und die könnten bei seiner
Entscheidungsfindung durchaus eine Rolle spielen. "Ich mag
den Rennsport und das andere Zeug sind nicht immer die besten
Sachen. Jeder in der Formel 1 ist da, weil er den Rennsport und
das Fahren liebt, aber wenn es zu viele Dinge gibt, die einem
keinen Spaß machen oder zu viele Dinge, die man nicht will, dann
ist es Zeit, fort zu gehen", erklärte Räikkönen. Aus
seiner Sicht könnte das alles Mögliche sein. Sollte er etwas
für sich finden, dass er nicht will oder mag und es einfach nicht
funktioniert, dann könnte das seine Entscheidung durchaus
beeinflussen. "Es können viele Dinge abseits des Rennfahrens
sein und dann ist es vielleicht am besten, woanders
hinzugehen."
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