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Die
Strecke von Magny Cours sollte dem Ferrari liegen und Kimi Räikkönen
hat Lust aufs Siegen wie nie - in Frankreich will der Finne wie
schon 2007 von neuem starten.
Hatten
einige Seiten Kimi Räikkönen nach den vergangenen Rennen ein
wenig Lustlosigkeit unterstellt, so scheint sich das vor dem
Rennen in Frankreich geändert zu haben. "Ich kann mich nicht
erinnern, wann ich so eine Lust aufs Siegen hatte", betonte
der Finne. Die Lust scheint dadurch gekommen zu sein, dass er die
vergangenen Rennen eigentlich immer ein Sieg-Auto hatte, das
Endergebnis aber nicht stimmte. "Ich sehe nicht gerne zurück
und denke darüber nach, was beim vorigen Rennen passiert ist. Ich
trage keine schlechten Gedanken in mir, denn dadurch würde ich
nur Zeit verlieren, weil man das Ergebnis ohnehin nicht ändern
kann", erklärte er und konzentrierte sich lieber darauf, im
kommenden Rennen gut abzuschneiden.
Dass
die Grands Prix in Monaco und Montreal eine Enttäuschung waren,
konnte er aber nicht verneinen. Dennoch freute es ihn, zumindest
gemerkt zu haben, dass Ferrari auf den Strecken einen Sprung nach
vorne gemacht hatte. "Es ist schade, dass die Punkte, die wir
geholt haben, nicht unser wahres Potential zeigen, aber ich denke,
wir werden auf den kommenden Straßenkursen in Valencia und
Singapur stark sein", erklärte Räikkönen. Zunächst geht
es aber einmal auf die traditionellen Rennstrecken Europas und der
Finne glaubt, dass es in Magny Cours wieder ganz anders aussehen
wird. "Die ebene Oberfläche der französischen Strecke, die
anspruchsvollen Kurven und die schnellen Richtungsänderungen
werden die Charakteristika des F2008 noch hervorheben. Es war hier
in Frankreich im Vorjahr, als meine Saison praktisch von neuem
begann; und das brauche ich jetzt, nach zwei Rennen ohne
Punkte", meinte der Weltmeister.
Da
er Magny Cours auch noch ganz gerne hat und die Strecke als
perfekt für den Ferrari ansieht, kann dabei eigentlich kaum etwas
schief gehen und Räikkönen rechnete durchaus mit dem Sieg. Doch
für ihn sind alle Rennen wichtig, da er aus eigener Erfahrung
weiß, dass ein Punkt einen großen Unterschied machen kann.
"Dieses Jahr wird die WM ähnlich ausgeglichen sein und
deswegen muss man immer etwas mitnehmen. Kubica liegt vorne und er
hat abgesehen vom ersten Rennen immer Punkte geholt", betonte
er. Nicht unterschätzen wollte er auch McLaren und Lewis
Hamilton, selbst wenn der Brite zehn Plätze weiter hinten wird
starten müssen. "Wir werden etwas neue Technologie bringen
und das Team gibt in dem Bereich sein Bestes - das machen die
Gegner aber auch", sagte ein ausgeruhter Räikkönen, der
zuletzt ein paar Tage mit seinen Freunden am Meer verbrachte und
Fußball geschaut hat.
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