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Mit
letzter Kraft rettete Kimi Räikkönen seinen Ferrari F2008 ins
Ziel von Magny Cours. Mittlerweile hat er den verlorenen Sieg
verkraftet.
Auch
zwei Tage nach dem Großen Preis von Frankreich weiß Kimi
Räikkönen noch nicht so recht, was er mit seinem zweiten Platz
anfangen soll. Direkt nach Rennende war er enttäuscht, geradezu
sauer, denn er war an einem nahezu perfekten Wochenende auf Pole
gefahren, fühlte sich im Auto wohl und konnte zu Rennbeginn einen
deutlichen Vorsprung auf seinen Teamkollegen und einen noch
deutlicheren auf den Rest des Feldes herausfahren. Diesen
Vorsprung sollte er auch brauchen. Der Auspuff brach, flatterte
herum und flog davon - der Rest ist Geschichte. "Der Sieg war
nah, aber nach einem guten ersten Teil folgte ein Albtraum. Es war
noch nie schöner, die Zielflagge zu sehen."
"Aus
heutiger Sicht bin ich mit dem Ergebnis zufrieden", blickte
Räikkönen zurück. "Ich stehe jetzt besser da als nach
Kanada." Nur das zähle. Noch eine halbe Saison zu fahren und
im letzten Jahr habe er zu diesem Zeitpunkt 20 Punkte
zurückgelegen, jetzt sind es nur 5 Punkte. Der Frankreich GP habe
bewiesen, dass es immer richtig sei, niemals aufzugeben.
"Es
kämpfen vier Fahrer um den Titel und sie liegen alle eng
zusammen", weiß Räikkönen. In Silverstone erwartet er
erneut konkurrenzfähig zu sein. "Ich mag die Strecke und
habe gute Erinnerungen daran: es ist gut, hier mit einem Auto
herzukommen, das um den Sieg kämpfen kann."
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