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Trotz
einer kleinen Formschwäche war Kimi Räikkönen einer der
Gewinner des Grand Prix von Ungarn in Budapest. Nach der
Sommerpause soll es nach dem Willen des Finnen wieder besser
laufen.
Während
Lewis Hamilton am liebsten schon am kommenden Wochenende wieder
ins Auto steigen würde, freut sich sein Titelrivale Kimi
Räikkönen über die kurze Sommerpause. "Sie kommt genau zur
richtigen Zeit", sagt der Finne. "Wir müssen unsere
Akkus nach den letzten sechs Monaten Vollgas wieder
aufladen." Rennen und Tests haben ihn und das Team
ausgelaugt. Die Zwischenbilanz sehe gar nicht mal so schlecht aus,
immerhin ist er Zweiter in der Fahrer-WM und führt Ferrari in der
Konstrukteurs-WM. Doch sie könnte besser sein. Technische Defekte
und teilweise unmotiviert wirkende Leistungen des Finnen kosteten
Punkte.
Auch
das Wochenende in Ungarn sei für Räikkönen enttäuschend
gewissen. "Das einzig Positive daran war das Ergebnis",
gab er zu. Als Dritter schloss er bis auf fünf WM-Punkte zu
Spitzenreiter Lewis Hamilton auf. "Ich habe mehr Punkte
geholt als alle meine direkten Rivalen."
Trotzdem:
"Ich möchte nicht bestreiten, dass die letzten Rennen nicht
wie gewünscht verlaufen sind." Ein Ausfall in Kanada, ein
verlorener Sieg in Frankreich, nur ein vierter und sechster Platz
in Silverstone und Hockenheim, es lief schon mal besser beim
amtierenden Weltmeister, der zur Saisonmitte 2007 eine wahre
Aufholjagd startete. "Jedes Mal passierte etwas Komisches und
wir fanden nicht das beste Setup."
Man
habe einen Kompromiss gesucht, aber das habe nicht funktioniert.
Jetzt müsse man das Problem beseitigen und vor allem die
Qualifyingschwäche ablegen. "Man kann nicht um den Titel
kämpfen wollen, wenn man immer nur von Platz 6 startet."
Nach so vielen Runden hinter dem Renault von Fernando Alonso ist
sich Räikkönen spästens seit Ungarn dessen schmerzlich bewusst.
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